Zertifikations-System

Inhalt und Aufbau

      Neues Zertifizierungssystem für Bronzen
mit strukturierten
Oberflächen am Beispiel des Bildhauers Ludwig Kasper

Die herkömmliche Zertifizierung von Bronzegüssen wird durch die Technologie der „digitalen Fingerabdrücke“ der einzelen Güsse erweitert. Die Basis dazu bieten Bronzegüsse mit strukturierten Oberflächen. Die Oberflächenstruktur fällt von Guß zu Guß unterschiedlich aus. Auch die handwerkliche Bearbeitung der Oberfläche durch die Kunstgießerei hinterläßt individuelle Spuren im Micro/Macro-Bereich der Oberfläche.

 

Vorgehensweise

Fotodokumentation: Kontrollabgleich und Security-Kopie.

Digital ( JPEG ) auf 3 x 1 CD-ROM. Jeweils 4 Gesamtaufnahmen ( vorne, hinten, rechts und links ) plus 3 Detailaufnahmen ( Micro/Macro als Fingerabdrücke des jeweiligen Gusses ).
Von den vorhandenen 3 x 1 CD-ROM befinden sich jeweils 1 Exemplar bei dem Förderverein  Ludwig & Ottilie Kasper e. V., Gauting, Georg Kolbe Museum, Berlin und 1 Kopie bei dem jeweiligen Eigentümer. Bei Veräußerungen des Objektes kann die Fotodokumentation mit der hinterlegten Fotodokumenten im Förderverein Ludwig & Ottilie Kasper e. V. oder im Georg Kolbe Museum in Berlin gegen Gebühr verglichen werden. Eine weitere "Security-Kopie" ( 4 Detailaufnahmen ) wird notariell hinterlegt.

 

Vergabe von Identifikations-Nummern für jeden einzelnen Bronzeguss.

Jeder legalisierte Abguß erhält eine ID-Nummer. Diese ID-Nummer gibt Aufkunft über die

1. Zuordnung im Werksverzeichnis
    ( Anlehnung an die Werksverzeichnisnummerierung im
    Werner Haftmann, 1978 )
2. Entstehungsjahr der Skulptur
3. Fortlaufende Gußnummerierung (Guß 1 - 6 )

Die jeweilige digitale Dokumentation der einzelnen Bronzegüsse wird ebenfalls paralell mit dieser ID-Nummer gekennzeichnet.

 

Sicherheit für Museen, Galerien und Kunstsammler

1. Die Dokumentation wird an 3 unterschiedlichen Orten
    aufbewahrt

- Förderverein Ludwig & Ottilie Kasper e. V., Gauting
- Georg Kolbe Museum, Berlin
- ggf. notarielle Sicherung

2. Die einzelnen Bronzegüsse ( max. Auflagenhöhe von 6
    Bronzegüssen pro Motiv ) werden auf der Webseite "Ludwig &
    Ottilie Kasper" im Internet veröffentlicht.

3. Bei anstehenden Veräußerungen von Bronzegüssen, kann 
    gegen eine Gebühr die digitale Dokumentation von dem
    Förderverein Ludwig & Ottilie Kasper e. V. oder vom Georg Kolbe
    Museum, Berlin, zum Abgleich mit dem vorliegenden Bronzeguss
    angefordert werden.

 

Fazit

Durch das erweiterte Zertifizierungssystem und der in Vorbereitung befindlichen Veröffentlichung im Internet, wird die Transparenz über vorhandene Bronzegüsse des Künstlers gewährleistet. Nicht legalisierte Bronzegüsse und Nachgüsse werden nicht zertifiziert und verlieren somit ihre Wertigkeit im Kunstmarkt.

 

Digitale Dokumentation